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Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit bei Legitimation durch einen Ausländer

14.03.2018 - Artikel

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat zwei Urteile erlassen, in denen es um den Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit geht, infolge von Legitimation durch einen Ausländer zwischen dem 01.04.1953 und dem 31.12.1974.

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat zwei Urteile erlassen, in denen es um den Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit geht, infolge von Legitimation durch einen Ausländer zwischen dem 01.04.1953 und dem 31.12.1974. (Legitimation bedeutet, dass ein außerhalb einer Ehe geborenes Kind durch nachfolgende Eheschließung der beiden Eltern als "eheliches Kind" gilt) . Das BVerwG hat festgestellt, dass die bisherige Rechtsauffassung, dass bei nichtehelichen Kindern, die zwischen dem 01.04.1953 und dem 31.12.1974 wirksam durch einen Ausländer legitimiert wurden, der Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit eingetreten ist, nicht länger haltbar ist. Sollten Sie zu dem betroffenen Personenkreis gehören, oder möchten Sie dies festgestellt haben, melden Sie sich bitte in der Botschaft.

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